Programm
Montag, 16. November 2026
09:00 h | Begrüßung und Vorstellungsrunde |
09:30 - 12:00 h | THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES ASSET MANAGEMENTS IN VERTEILUNGSNETZEN |
09:30 h | Einordnung und Überblick – Warum Asset Management? |
| Dr.-Ing. Gregor Brammer, FGH e.V., Mannheim Jan Christoph Kahlen, FGH e.V., Mannheim |
09:45 h | Langfristige Sicherung des nachhaltigen Netzbetriebs |
| Dr.-Ing. Andreas Nolde, BET Consulting GmbH, Aachen |
| Entwicklung der Anforderungen an das Netz ▪ Verzahnung technischer und regulatorischer Blickwinkel ▪ Auswirkung auf die Organisation |
10:45 h | Pause |
11:00 h | ISO 55000 – Rahmen für ein erfolgreiches Asset Management |
| Martin Knapp, RheinNetz GmbH, Köln |
| Managing Assets vs. Asset Management (AM) ▪ Das strukturierte AM-System nach ISO 55000 ▪ Wertbeiträge eines ISO 55000-konformen Asset Managements ▪ Transformationspfade des Asset Managements entlang der ISO 55000 |
11:45 h | Frage- und Diskussionsrunde |
12:00 h | Ende des 1. Tags |
Dienstag, 17. November 2026
09:00 - 12:00 h | ASSET-STRATEGIEN |
09:00 h | Modellbildung, Datenbasis und IT |
| Mirko Schuster, Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH, Kabelsketal |
| Erfahrungen aus Netzbetreibersicht zur ISO 55000 ▪ Datenbasis, IT-Funktionen sowie notwendige IT-Unterstützung in den Prozessabläufen der technischen Anlagenbewirtschaftung bei MITNETZ STROM und MITNETZ GAS ▪ Modellbildung und KI-gestützte Analyse von Daten und Betriebsmittelzuständen im Assetmanagement |
09:45 h | Realitätsgerechte Zustandsbewertung als Basis einer optimierten Asset-Strategie |
| Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal |
| Geeignete Checklisten für die Inspektion ▪ Ermittlung eines realitätsgerechneten Betriebsmittelzustands ▪ Ableitung einer optimierten Asset-Strategie |
10:30 h | Pause |
10:45 h | Blick ins Betriebsmittel – Diagnosemethoden zur Zustandsbewertung & Besonderheiten der Installation und Inbetriebnahme |
| Dr.-Ing. Gregor Brammer, FGH e.V., Mannheim Jan Christoph Kahlen, FGH e.V., Mannheim |
| Alterungsprozesse ▪ Stückprüfung ▪ Transformatorprüfung ▪ Kabelprüfung ▪ Transformatoren ▪ Kabelsysteme ▪ Aufstellen/Verlegen ▪ Traforoutine ▪ Kabelprüfung |
11:30 h | Frage- und Diskussionsrunde |
12:00 h | Ende Tag 2 |
Mittwoch, 18. November 2026
09:00 h | VDE Studie „Höherauslastung von Betriebsmitteln im Netz der Energiewende“ |
| Prof. Dr.-Ing. Maik Koch, Hochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg |
| Reserven im Bestandsnetz für beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien nutzen ▪ Betriebsmittel dauerhaft und dynamisch höher auslasten, ohne unzulässig zu altern oder zu überlasten ▪ Praktische Beispiele: Transformatoren, Freileitungen, Kabel und Schaltanlagen |
09:45 -12:00 h | STRATEGISCHE ENTWICKLUNG DER NETZSTRUKTUREN |
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09:45 h | Theoretische Grundlagen & Methodische Ansätze |
| Dr.-Ing. Andreas Winter, energis-Netzgesellschaft mbH, Saarbrücken |
| Zielnetzplanung – der Schlüssel zur strategischen Netzentwicklung: Betrachtungsbereiche einer Zielnetzplanung ▪ Benötigte Daten ▪ Ablauf ▪ Randbedingungen ▪ Bedeutung des bestehenden Erneuerungsbedarfs ▪ Technische und wirtschaftliche Bewertung |
10:30 h | Pause |
10:45 h | Künftige Anforderungen an Stromverteilnetze |
| Christian Linke, Consentec GmbH, Aachen |
| Was kommt durch die Energie-, Verkehrs- und Wärmewende auf die Stromnetze zu? (Lastentwicklungsszenarien aus NEP und NAP, Langfrist- und Klimaszenarien des BMWE) ▪ Wie sieht eine Methodik für Versorgungsaufgabeprognosen (top-down und bottom-up) aus? ▪ Welche Daten werden benötigt und woher kommen sie? ▪ Wie lassen sich aus installierten Leistungen dimensionierungsrelevante Netzbelastungssituationen ableiten? ▪ Welchen Einfluss haben verbrauchs- und einspeiseseitigen Flexibilitäten und wie können diese berücksichtigt werden? |
11:30 h | Frage- und Diskussionsrunde |
12:00 h | Ende des 3. Tags |
Donnerstag, 19. November 2026
09:00 -09:45 h | STRATEGISCHE ENTWICKLUNG DER NETZSTRUKTUREN (Fortsetzung) |
09:00 h | Zielnetzplanungen in Theorie und Praxis – Hochspannung: 110-kV-Zielnetz und Ersatz der GAD-Technologie |
| Ken Zimmermann, RheinNetz GmbH, Köln |
| Zielnetzplanung ▪ Besonderheit: GAD-Technologie ▪ Ist-Netz-Analyse und Zielnetzplanung am Beispiel des Kölner 110-kV-Netzes ▪ Der Weg vom Ist- zum Ziel-Netz |
09:45 h | Strategische Zielnetzplanung – Mittelspannung |
| Dr.-Ing. Patrick Wintzek, Netze Duisburg GmbH, Duisburg |
| Bewertung der Ausgangssituation ▪ Prognose der Lastentwicklung ▪ Zielnetzentwicklung unter Berücksichtigung von Lastentwicklung und Altersstruktur |
10:30 h | Pause |
10:45 - 12:00 h | LEBENSZYKLUSANALYSE & ASSET SIMULATION |
10:45 h | Theoretische Grundlagen & Methodische Ansätze |
| Christoph Zimmermann, Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH |
| Ziele, Methodiken und Verfahren ▪ Eingangs- und Ergebnisgrößen ▪ Einordnung in das interne Steuerungssystem der Stadtwerke Heidelberg ▪ Anwendungsfälle |
11:30 h | Frage- und Diskussionsrunde |
12:00 h | Ende Tag 4 |
Freitag, 20. November 2026
09:00 - 11:45 h | LEBENSZYKLUSANALYSE & ASSET SIMULATION (Fortsetzung) |
09:00 h | Integrierte Netzanalyse und Asset Risiko-/Chancen Management |
| Dr.-Ing. Heiko Spitzer, entellgenio GmbH, München |
| Herausforderungen ▪ Verknüpfung von Asset Management und Netzentwicklung ▪ Asset Risiko-/Chancen Management ▪ Methodische Ansätze ▪ Anforderungen an Daten und Annahmen ▪ Nutzen ▪ Praxisbeispiel |
10:00 h | Pause |
10:15 h | Optimierung der Struktur von MS-Netzen durch proaktive Erneuerungsstrategien |
| Mustafa Akgül, Consentec GmbH, Aachen |
| Absehbarer (erwarteter) Anstieg von Netzausbau-/Netzverstärkungs-maßnahmen ▪ Übergang auf proaktive Erneuerungsstrategien ▪ Realisierung optimaler Netzstrukturen infolge umfangreicher Eingriffe in die Netze ▪ Vorhandene Simulationswerkzeuge und benötigte Daten ▪ Herausforderungen bei der Umsetzung |
11:00 h | Asset Management nach DIN ISO 55001 in der praktischen Umsetzung |
| Simon Stribny, ovag Netz GmbH, Friedberg |
| Herausforderungen ▪ Lösungsansatz ▪ „Line of Sight“ ▪ Asset Risiko-/ Chancenbetrachtung ▪ „Asset-Entscheidungen durchgängig von der Lebenszyklusbetrachtung bis zur operativen Umsetzung“ / |
11:45 - 12:00 h | WRAP-UP UND VERABSCHIEDUNG |
11:45 h | Abschlussdiskussion und Feedbackrunde |
| Dr.-Ing. Gregor Brammer, FGH e.V., Mannheim Jan Christoph Kahlen, FGH e.V., Mannheim |
12:15 h | Ende des Seminars |