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Zuwendungsforschung

Zuwendungsforschung: Unsere aktuellen Themen

Seit dem 1. Februar ist Dr. Annika Klettke Leiterin der Zuwendungsforschung bei der FGH. Frau Klettke hat zuvor am Institut für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen promoviert und sich mit Fragestellungen und Projekten im Bereich der Übertragungs- und Verteilnetze beschäftigt. Das Thema ihrer im vergangenen Jahr publizierten Dissertation lautet „Berücksichtigung von Unsicherheiten in der deterministischen Bestimmung von Engpassbehebungsmaßnahmen“.

Anfang Mai hat Frau Klettke in ihrer Position als Leiterin der Zuwendungsforschung erstmals an der Forschungsbeiratssitzung der FGH teilgenommen. Der FGH-Forschungsbeirat mit Vertretern aus den Mitgliedsunternehmen sowie Hochschulen und Universitäten stellt eine wichtige, neutrale Plattform für den Erfahrungsaustausch dar. Er wirkt maßgeblich bei der wissenschaftlichen Ausrichtung der FGH mit. Um diese zu erfassen, gewährt uns Frau Klettke nachfolgend einen interessanten Einblick in die aktuellen Themen der Zuwendungsforschung – und wird auch in unseren kommenden Newslettern "FGH Insight" verschiedene neue Forschungsideen und -projekte vorstellen. Melden Sie sich hier gerne, wenn Sie es nicht bereits sind, für unsere Newsletter an.
 

Zukunftsprojekt „Schaltzustandsoptimierung“ weckt Interesse der Übertragungsnetzbetreiber

 „Die Zuwendungsforschung widmet sich im Gegensatz zur Auftragungsforschung der gemeinnützigen Forschung. In diesem Bereich wurde gerade erfolgreich das SINTEG-Projekt enera abgeschlossen, ein Projekt zur Simulation und Bewertung effizienter Betriebskonzepte für aktive Verteilnetze. Aktuell arbeiten wir darüber hinaus an weiteren spannenden Themen in vielfältigen öffentlich geförderten Projekten“, erklärt Frau Klettke. „Zudem beschäftigen wir uns fortwährend mit der Entwicklung neuer Forschungsprojekte – hier können Mitgliedsunternehmen genauso wie die FGH im Forschungsbeirat stets neue Themen einbringen. Diese widmen sich unter anderem den Bereichen Optimierung im Übertragungsnetz, praxistaugliche Lösungen für intelligente Verteilnetze und dem künftigen Netzbetrieb des Übertragungs- und Verteilnetzes.  Unter den neuen Ideen befindet sich auch das bereits konkretisierte Forschungsprojekt zur Schaltzustandsoptimierung. Besonders bei den Übertragungsnetzbetreibern ist es auf großes Interesse gestoßen.“   

Ziel bei dem Projekt der Schaltzustandsoptimierung ist es, ein rechnergestütztes Optimierungsverfahren zu entwickeln, das Anwendung in Betriebsplanungs-/-führungsprozessen findet. Das Projekt stellt neben dem Anwendungsbezug eine Plattform dafür dar, innovative Lösungsansätze zu konzipieren und geeignete Algorithmen zur Schaltzustandsoptimierung zu implementieren. Hierbei bilden starke Partner die Grundlage für ein erfolgsversprechendes Projekt: das IAEW, die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, das Softwareunternehmen Gurobi sowie der Operations Research Lehrstuhl der RWTH Aachen. Die entsprechenden Förderungsanträge werden in Kürze gestellt. Starten soll das Projekt im zweiten Quartal des Jahres 2022.

„Bisher durchgeführte Gedankenaustausche und Workshops zu Projektskizzen zeigen, dass es viele interessante zukünftige Forschungsthemen gibt, mit denen wir uns beschäftigen möchten. Insbesondere die Möglichkeit zur Umsetzung innovativer Ansätze in Kombination mit der Ergebnisoffenheit ist das, was die Zuwendungsforschung zu einem wichtigen und spannenden Bereich macht.“

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an! Ihre Ansprechpartnerin:

 Dr.-Ing. Annika Klettke
Dr.-Ing. Annika Klettke
Leitung Zuwendungsforschung
Forschung
Elektrische Netze
+49 241 997857-146
+49 151 4201 9466
annika.klettke@fgh-ma.de