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Die FGH blickt an ihrem Gründungsort auf 100 Jahre Unternehmensgeschichte

Themen: News

Im Spiegelsaal des Hotels "Schwarzer Bär" in Jena: Die Gründungsväter der SfH - der heutigen FGH - sitzen dort, wo 100 Jahre später der Verwaltungsrat, das Präsidium, Mitglieder, ehemalige und heutige FGH-Führungskräfte sowie Mitarbeitervertreter der FGH unter strikter Einhaltung der 2G+-Regel das Jubiläum feiern.

11.2021 - Mit einem Fest im thüringischen Jena hat die FGH ihr Jubiläumsjahr abgerundet. Im Spiegelsaal des Hotels "Schwarzer Bär" versammelten sich Mitte November zahlreiche Gäste unter strikter Einhaltung der 2G+-Regel, darunter u.a. der Verwaltungsrat, das Präsidium, Mitglieder, ehemalige und heutige FGH-Führungskräfte sowie Mitarbeitervertreter der FGH. Am 11. Juni 1921 wurde an diesem Ort die Vorgängerorganisation der FGH, die SfH als Studiengesellschaft für Hochspannungsanlagen e.V. gegründet.

Dort trafen sich vor 100 Jahren hochrangige Vertreter von rund 30 Unternehmen der deutschen Elektrizitätswerke auf Einladung des VDEW, u.a. die Städtischen Elektrizitätswerke Berlin und das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE). Aber auch Hersteller-Unternehmen für die damals noch junge Energiebranche reisten nach Jena, wie z.B. der Kabelhersteller Felten & Guilleaume Carlswerk AG aus Köln. Im Mittelpunkt stand: Die Erforschung von technischen und wirtschaftlichen Erscheinungen in Zusammenhang mit der noch sehr jungen Energieversorgung, insbesondere der Energietransport auf der Höchstspannungsebene.

An dieser Aufgabe hat sich bis heute nichts geändert; lediglich die zu bewältigenden Herausforderungen sind andere. So erforschte die SfH vor 100 Jahren mitunter Blitzeinschläge und wie diese sich auf die Netzstabilität auswirken. Heute dreht sich bei der FGH an ihren Standorten in Mannheim, Aachen, Hamburg und Paris alles darum, die Energiewende aktiv mitzugestalten.

Vorstand Dr. Andreas Olbrich hob auf der Jubiläumsfeier hervor, wie bedeutsam ein 100-jähriges Jubiläum ist, „zeigt doch die hundertjährige Geschichte, dass vieles in der Vergangenheit richtig gemacht wurde, um so ein hohes Alter zu erreichen. Im Bundesdurchschnitt erreichen weniger als 2 Prozent aller Unternehmen ein Alter von 100 Jahren oder mehr.“

FGH-Präsident Dr. Alexander Montebaur betonte in seiner Widmung die Verdienste der FGH für ihre Mitgliedsunternehmen und für das Gelingen der Energiewende in Deutschland: „Ohne die FGH wäre die zuverlässige Netzintegration erneuerbarer Energien nicht so gut gelungen!“

Als einen wichtigen Erfolgsfaktor der 100-jährigen FGH-Geschichte nannte Vorstand Dr. Andreas Olbrich: „Die FGH erforscht - Hand in Hand mit ihren Mitgliedsunternehmen - genau das, was gerade benötigt wird - aus der Theorie für die Praxis. Im künftigen Fokus der FGH steht vor allem die fortschreitende Elektrifizierung und Digitalisierung in unseren Lebens-, Mobilitäts- und Arbeitsbereichen, einschließlich der künftig klimaneutralen Produktionsprozesse der Industrie. Das weitere Vordringen von Informations- und Kommunikationstechnik zur Digitalisierung, Flexibilisierung und Automatisierung von Netzen aller Spannungsebenen wird die Kompetenzen und Fähigkeiten der FGH und ihrer Mitgliedsunternehmen auch weiterhin herausfordern, damit die Vision einer klimaneutralen und hochproduktiven Volkswirtschaft zur Realität wird."

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Antje Middelberg
Antje Middelberg
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 241 997857-267
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