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Gemeinschaftsprojekt „CertBench“ mit FGH-Konsortialpartnerschaft gestartet

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Gemeinschaftsprojekt „CertBench“ mit FGH-Konsortialpartnerschaft gestartet

Das Verbundvorhaben „CertBench“ zur Erforschung der Anforderungen an die Nutzung von Systemprüfständen für Windenergieanlagen im Zuge der Einheitenzertifizierung nach FGW-TR8 ist seit September 2017 in vollem Gange. In Zusammenarbeit mit u.a. der RWTH Aachen und dem IWES untersuchen in dem durch Bundesmittel geförderten Forschungsprojekt Ingenieure der FGH Zertifizierungsgesellschaft mbH mittels verschiedener theoretischer Untersuchungen und Praxistests die Voraussetzungen für aussagekräftige, an Systemprüfständen durchgeführte Messungen anstelle der bisher im Freifeld durchgeführten und daher z.T. sehr langwierigen Messkampagnen.

Die Leitfragen des CertBench-Projekts befassen sich maßgeblich damit, ob Prüfstandsmessungen valide und mit Feldmessungen vergleichbare Ergebnisse liefern, welche Anforderungen ein solcher Prüfstand zur Bestimmung der elektrischen Eigenschaften von Windenergieanlagen erfüllen muss und ob nationale und internationale Prüfrichtlinien dementsprechend angepasst werden müssen. Über Hardware-in-the-Loop (HiL)-Verfahren wird das dynamische Verhalten des Rotors und Anstriebsstrangs am Systemprüfstand simuliert und die daraus resultierenden Messungen an einer Windenergieanlage am Center for Wind Power Drives der RWTH Aachen und Fraunhofer IWES mit Feldmessungen überprüft.

Die Erkenntnisse des Projekts fließen schon während dessen Laufzeit in die entsprechende Gremienarbeit der relevanten Richtlinien und Normen wie der TR4 (Anforderungen an Modellierung und Validierung von Simulationsmodellen der elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und –anlagen) mit ein und versprechen somit bereits mittelfristig eine deutliche Verbesserung und Verkürzung des Zertifizierungsprozesses.

Mehr Informationen zu dem Thema finden sie hier.

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