Sprache wechseln:

Aktuelles

*Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden. 

FGH erstellt Anlagenzertifikat im Einzelnachweisverfahren für das GuD-Kraftwerk Grenzach-Wyhlen

Themen: News, Zertifizierung, Netzbetrieb
FGH erstellt Anlagenzertifikat im Einzelnachweisverfahren für das GuD-Kraftwerk Grenzach-Wyhlen

Erfahrener Marktführer verringert Aufwand bei Vermessung und bietet attraktivere Konditionen

11.07.2019 -  Rund 22 MW Nennleistung hat die Gasturbine des GuD-Kraftwerk Grenzach-Wyhlen auf dem Standort von DSM Nutritional Products: das neue Herzstück der Bestandsanlage – einer Dampfturbine von MAN Diesel & Turbo –, die 2017 unter der Projektierung der E.ON Energy Projects erweitert worden ist.

Die FGH Zertifizierungsgesellschaft hat das hierzu benötigte endgültige Anlagenzertifikat für das von der E.ON Energy Projects projektierte Kraftwerk am 24.05.2019 ausgestellt. Damit darf die von Solar Turbines Switzerland Sagl gelieferte Gasturbine zusammen mit der Dampfturbine von MAN Diesel & Turbo in das 110 kV-Netz der ED Netze einspeisen.

Mehr als 1200 Anlagenzertifikate und -gutachten kann die FGH Zertifizierungsgesellschaft nun vorweisen. Auf dem Weg zu seinem Zertifikat durchlief das GuD-Kraftwerk der Kraftwerk Grenzach-Whylen das Einzelnachweisverfahren (ENV) als Beleg für die Netzanschlusskonformität von Erzeugungsanlagen mit direkt netzgekoppelten Synchrongeneratoren. Seit November 2018 ist dieses Verfahren auch Teil der neuen VDE-Anwendungsrichtlinien. Der ENV-Prozess umfasst dabei:

  • Entwicklung Simulationsmodell
  • Anlagenzertifikat C (Vorläufiges Anlagenzertifikat)
  • Vermessung, Konformitätsstudie und Modellvalidierung
  • Erweiterte Konformitätserklärung (Entgültiges Anlagenzertifikat)

Das Verfahren findet Anwendung bei Anlagen, in denen eine klassische Fault-Ride-Through (FRT) -Vermessung mit Prüfcontainer aus ökonomischen oder technischen Gründen nicht durchgeführt werden kann und eine Einheitenzertifizierung als Grundlage der Konformitätsbewertung auf Projektebene damit ausscheidet. Durch das Einzelnachweisverfahren wird dennoch eine Zertifizierung der gesamten Erzeugungsanlage auf Projektebene ermöglicht. Das Verfahren ist für Kraftwerke jeder Leistungsklasse anwendbar und insbesondere für projektspezifisch individuell konfigurierte Erzeugungsanlagen mit sehr leistungsstarken Synchrongeneratoren geeignet. Anlagenbetreibern eröffnet sich damit die Möglichkeit einer unabhängigen und rechtssicheren Nachweisführung für ihre Erzeugungsanlage.

Dem Kraftwerk Grenzach-Whylen konnte nach Durchlaufen aller oben genannten Schritte somit die vollständige Erfüllung der technischen Anforderungen des zuständigen Netzbetreibers positiv bescheinigt werden. Dem regulären Dauerbetrieb steht nun nichts mehr im Wege.

Seit Einführung des Einzelnachweisverfahrens im Dezember 2016 durch die FGW e.V. Technische Richtlinie Teil 8 kann die FGH Zertifizierungsgesellschaft bereits auf sieben beauftragte Projekte zurückblicken. Acht vorläufige und endgültige Zertifikate hat der Marktführer bereits ausgestellt. Die Gesamtleistung bislang: 535 MW. Diese weitreichenden Erfahrungen kommen den Kunden zugute. Denn die Aufwände – insbesondere für die Vermessung – können inzwischen viel geringer angesetzt werden. Das Ergebnis: attraktivere Konditionen. Als Marktführer ist die FGH Zertifizierungsgesellschaft kompetenter Begleiter während des gesamten Prozesses, der Modellerstellung, Modellvalidierung, Vermessung und Zertifizierung.

Mehr zu dem Thema gibt es hier:

Zur Übersicht
Letzter Artikel:
FGH untersucht Flexibilitätsoptionen und Speicherintegration für GIZ in Griechenland
Nächster Artikel:
FGH erstellt Compliance-Berichte für irische Windparks