Energiekabel

Energiekabel

Durch die Energiewende rücken Energiekabel immer mehr in den Fokus. Neue Trassen im Übertragungsnetz werden – nicht zuletzt aufgrund der öffentlichen Diskussion über Akzeptanz – als Erdkabel geplant. Verteilnetze in der Mittelspannung werden überwiegend in Erdkabeln ausgeführt. Da das Isoliersystem eines Kabels anders als bei Freileitungen nicht reversibel ist, dürfen während des Herstellungsprozesses keine Fremdstoffe in das Isoliersystem eindringen. Gleiches gilt für die Garnituren, wie Muffen und Endverschlüsse, die zur Verbindung der Energiekabel benötigt werden.

Eine übliche Methode zur Prüfung der Qualität besteht in der TE-Prüfung, die am Ende der Produktion durchgeführt wird. Aus technischen Gründen ist eine Lokalisierung des Fehlers nicht ohne weiteres machbar, weshalb oftmals keine aufschlussreiche Aussage über die Fehlerursache möglich ist. Die entsprechende Stehspannungsprüfung zerstört zudem die Fehlerquelle, wodurch eine Analyse der Fehlerursache unmöglich wird. Durch die zerstörungsfreie Ultraschallvermessung der Komponenten werden Fehlstellen örtlich lokalisiert. Es ermöglicht eine Einschätzung des Gefahrenpotentials für den Betrieb der Komponenten, sowie eine Ursachenanalyse, woraus der Fehler/Fremdstoffeinschluss resultiert. Wir führen die Ultraschallmessungen an Ihren Komponenten durch und finden Fehler wie

  • Ablösungen an Grenzflächen bis 100µm
  • Risse bis 200µm
  • Fremdstoffeinschlüsse, abhängig vom Material bis zu 100µm (Ort, Lage, Material)
  • Wanddicken und Wanddickenschwankungen bis 100µm

Ihr Ansprechpartner
Gregor Brammer
Gregor Brammer
Leitung Anlagen- und Prüftechnik
+49 621 976807-13
gregor.brammer@fgh-ma.de