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Startschuss des Projektes CableCop - Diagnose-Guide zur Behandlung der Auswirkungen von Verkabelung im deutschen Höchstspannungsnetz

Im Rahmen des durch die Energiewende getriebenen Netzausbaus der Übertragungsnetzebene wird aufgrund sozialer Akzeptanz der Bevölkerung sowie des Umweltschutzes der Einsatz von Erdkabeln favorisiert. Hierbei sind sowohl die teilweise erheblichen Verschie-bungen von Resonanzstellen in der Netzimpedanz und die damit einhergehende Verstärkung der Oberschwingungspegel als auch transiente Überspannungen bzw. Wanderwellenvorgänge bei der Planung zu berücksichtigen. Im Forschungsprojekt CableCop sollen reale Netzbereiche hinsichtlich der durch Erdkabelzubau resultierenden Einflüsse auf die Netzcharakteristika modelliert und simuliert werden, um die oben genannten Auswirkungen und Risiken zu erfassen.

Die Ergebnisse sollen in einem Leitfaden für eine sichere und beschleunigte Netzplanung zusammengefasst werden. Das Konsortium des Projekts setzt sich aus den 4 Übertragungsnetzbetreibern sowie der FGH zusammen. Die Abteilungen Systemtechnik und Anlagentechnik bearbeiten das Projekt gemeinsam, wobei die Schwerpunkte der Systemtechnik in der Modellierung und Simulation, die der Anlagentechnik in der Impedanzmessung sowie dem Themenbereich der transienten Vorgänge liegen.

 

Ihr Ansprechpartner
Max Hoven
Max Hoven
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+49 241 997857-179
max.hoven@fgh-ma.de